Beschreibung
Elfenbein-Okimono des 19. Jahrhunderts mit Matsuri-Festszene – Signiert, mit CITES
Ein fein geschnitztes japanisches Elfenbein-Okimono aus dem 19. Jahrhundert mit einer lebhaften Gruppe von Männern bei einem Matsuri, einem traditionellen japanischen Fest.
Die kompakte Komposition vereint mehrere Figuren bei unterschiedlichen Aktivitäten. Einige tragen Mochi, während eine weitere einen kürbisförmigen, mit Getränken verbundenen Behälter hält. Teller oder Schalen auf dem Boden ergänzen die festliche Szene.
Sowohl die Figuren als auch die Basis sind sorgfältig ausgearbeitet und bilden eine dichte erzählerische Komposition, die aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden kann.
Das Okimono ist auf der Unterseite signiert und wird von einem Gutachten sowie CITES-Dokumentation begleitet.
Das Stück stammt aus dem 19. Jahrhundert, von der späten Edo- bis zur frühen Meiji-Zeit, und misst ungefähr 5,7 × 4,8 × 4,2 cm.
Eine japanische Matsuri-Festszene
Das zentrale Motiv ist eine Gruppe von Männern bei einem Matsuri, dem japanischen Begriff für traditionelle Feste.
Matsuri können mit Schreinen, lokalen Gemeinschaften, jahreszeitlichen Bräuchen und zahlreichen Formen gemeinschaftlicher Feier verbunden sein.
Statt einer einzelnen Figur zeigt dieses Okimono eine kollektive Szene, in der Gesten, Gegenstände und die Anordnung der Männer ein deutliches Gefühl von Aktivität und sozialem Austausch vermitteln.
Da kein bestimmtes Fest in der verfügbaren Dokumentation genannt wird, sollte die Szene allgemein als Darstellung gemeinschaftlicher Festlichkeit verstanden werden.
Mochi und Festessen
Mehrere Figuren tragen Mochi, eine traditionelle japanische Speise aus Klebreis, die mit zahlreichen saisonalen, zeremoniellen und festlichen Anlässen verbunden ist.
Mochi und die auf dem Boden dargestellten Speisen verdeutlichen den gemeinschaftlichen und festlichen Charakter der Szene.
Kürbisförmiger Getränkebehälter
Eine Figur trägt einen kürbisförmigen Behälter, der in der ursprünglichen Dokumentation als Getränkebehälter beschrieben wird.
Kürbisformen haben in der ostasiatischen Sachkultur eine lange Tradition und sind in japanischer Kunst an ihrer charakteristischen Silhouette leicht erkennbar.
Innerhalb dieser Komposition verstärkt das Objekt den geselligen Charakter der Szene, ohne dass ein bestimmtes Getränk identifiziert werden muss.
Mehrfigurige Komposition
Besonders bemerkenswert ist die Vielzahl von Figuren, die auf sehr kleinem Raum zusammengeführt werden.
Jede Figur besitzt eine eigene Haltung oder Tätigkeit, während die Gruppe durch Gesten, Blickrichtungen und gemeinsam genutzte Gegenstände visuell verbunden bleibt.
Eine solche mehrfigurige Komposition erfordert sorgfältige Planung, insbesondere bei einer Schnitzerei von nur wenigen Zentimetern Größe.
Elfenbeinschnitzerei
Das Okimono ist aus Elfenbein geschnitzt, einem Material, das historisch aufgrund seiner feinen Struktur und der Möglichkeit zur Ausarbeitung kleinster Details in der japanischen Miniaturskulptur verwendet wurde.
Dadurch eignete es sich besonders gut für komplexe narrative Szenen mit mehreren Figuren, Gewändern, Gesichtszügen und kleinen Accessoires.
Was ist ein Okimono?
Ein Okimono ist ein japanisches Dekorationsobjekt, das hauptsächlich zur Ausstellung geschaffen wurde.
Anders als Netsuke, die sich als funktionale Knebel für am Obi getragene Gegenstände entwickelten, wurden Okimono in erster Linie als eigenständige Skulpturen gefertigt.
Sie konnten Menschen, Tiere, Legenden, religiöse Motive, Alltagsszenen und komplexe narrative Gruppen darstellen.
Späte Edo- bis frühe Meiji-Zeit
Dieses Stück wird in das 19. Jahrhundert, von der späten Edo- bis zur frühen Meiji-Zeit, datiert.
Diese Übergangszeit war für die japanische dekorative Kunst besonders bedeutend, da etablierte Schnitztraditionen fortgeführt wurden, während Künstler zunehmend aufwendige Kompositionen und feinste Detailarbeit entwickelten.
Auf der Unterseite signiert
Das Okimono trägt eine Signatur auf der Unterseite.
Da keine Lesung oder genauere Zuschreibung der Signatur vorliegt, wird das Stück lediglich als signiert beschrieben.
Gutachten und CITES-Dokumentation
Das Okimono wird von einem Gutachten sowie einer CITES-Dokumentation zum Elfenbeinmaterial begleitet.
Diese Dokumente sollten zusammen mit dem Objekt aufbewahrt werden.
Da Elfenbeinbestimmungen je nach Rechtsraum variieren, sollten Transport, Einfuhr, Ausfuhr oder spätere Veräußerung entsprechend den jeweils geltenden Vorschriften geprüft werden.
Maße
- Höhe: 5,7 cm
- Breite: 4,8 cm
- Tiefe: 4,2 cm
Hauptmerkmale
- Objekt: Japanisches Okimono
- Datierung: 19. Jahrhundert
- Periode: Späte Edo- bis frühe Meiji-Zeit
- Material: Elfenbein
- Motiv: Männer bei einem Matsuri-Fest
- Details: Mochi, kürbisförmiger Getränkebehälter und Geschirr
- Komposition: Mehrfigurige Festszene
- Signatur: Auf der Unterseite signiert
- Dokumentation: Gutachten und CITES-Dokumentation
- Maße: 5,7 × 4,8 × 4,2 cm
Ein detailreiches japanisches Elfenbein-Okimono des 19. Jahrhunderts mit Männern bei einem Matsuri-Fest, ergänzt durch Mochi, einen kürbisförmigen Getränkebehälter und Geschirr. Auf der Unterseite signiert und mit Gutachten sowie CITES-Dokumentation ist diese Schnitzerei aus der späten Edo- bis frühen Meiji-Zeit ein lebendiges Beispiel japanischer narrativer Miniaturskulptur.










