Beschreibung
Edo Elfenbein-Netsuke eines sitzenden alten Mannes mit Fliegenwedel – Siegel an der Basis, CITES
Japan · Edo-Zeit · Frühes 19. Jahrhundert · Elfenbein-Netsuke · Sitzender alter Mann · Fliegenwedel · Siegelartige Marke an der Basis · Gutachten · CITES-Dokumentation · 4 × 3,7 × 2,5 cm
Ein charakteristischer antiker japanischer Elfenbein-Netsuke mit Darstellung eines sitzenden alten Mannes, der einen Gegenstand hält, der als Fliegenwedel oder ähnliches Instrument beschrieben werden kann. Das Stück stammt aus der Edo-Zeit und wird in seiner CITES-Dokumentation als Objekt des 19. Jahrhunderts geführt.
Das Elfenbein hat eine besonders attraktive warme, gereifte Patina entwickelt, zusammen mit natürlichen Zeichnungen und Farbvariationen, die der Schnitzerei beträchtliche visuelle Tiefe verleihen. Das Gesicht und andere exponierte Bereiche zeigen sichtbare Glättung und Abnutzung, die mit langjähriger historischer Handhabung vereinbar sind.
An der Basis befindet sich eine siegelartige Marke oder Vorrichtung. Dies ist ein wichtiges Merkmal des Stücks und könnte auf eine zusätzliche praktische Funktion hinweisen, wobei die genaue historische Verwendung ohne weitere dokumentarische Belege offenbleiben sollte.
Der Netsuke wird von einem Gutachten und CITES-Dokumentation begleitet.
Der sitzende alte Mann
Das Motiv zeigt einen älteren Mann in sitzender Haltung, dessen kompakter Körper nahe an der Basis angeordnet ist und sich besonders gut für den kleinen Maßstab eines Netsuke eignet.
Das Gesicht trägt wesentlich zum Charakter des Stücks bei. Alter und wiederholte Handhabung haben einige exponierte Details geglättet und verleihen der Figur ein deutlich gealtertes Erscheinungsbild.
Die Schnitzerei bezieht ihre Ausdruckskraft weniger aus einer komplizierten Erzählung als aus der Haltung des alten Mannes, seinem Gesicht und dem Gegenstand in seiner Hand.
Das Ergebnis ist eine intime figürliche Skulptur mit ausgeprägtem Alterscharakter und starker Persönlichkeit.
Der Fliegenwedel
Die ältere Figur hält ein längliches Instrument, das als Fliegenwedel beschrieben wurde.
Es kann vorsichtig als Fliegenwedel oder ähnliches Gerät bezeichnet werden, ohne der Figur mangels weiterer Belege eine bestimmte rituelle oder berufliche Identität zuzuschreiben.
Das Zubehör trägt wesentlich zur Silhouette bei und verleiht der Figur ein zusätzliches erzählerisches Element.
Seine Anwesenheit unterscheidet das Motiv von einem einfachen sitzenden Porträt und deutet auf eine bestimmte Tätigkeit oder Rolle hin, auch wenn diese derzeit nicht sicher bestimmt werden kann.
Kompakte figürliche Komposition
Mit Maßen von 4 × 3,7 × 2,5 cm fasst der Netsuke die sitzende Figur und ihr Instrument in einem kompakten plastischen Volumen zusammen.
Die niedrige sitzende Haltung hält den Körper eng innerhalb der Gesamtsilhouette und reduziert empfindliche Vorsprünge, ohne die vollständig dreidimensionale Gestaltung zu beeinträchtigen.
Diese kompakte Bauweise eignet sich besonders gut für Netsuke, die historisch als funktionale Gegenstände zum Tragen und regelmäßigen Anfassen geschaffen wurden.
Die Figur bleibt aus mehreren Blickwinkeln interessant, wobei Basis, Rücken und Seiten zur vollständigen plastischen Form beitragen.
Elfenbeinoberfläche und Patina
Der Netsuke ist aus Elfenbein mit einer reich gealterten Oberfläche geschnitzt.
Das Material zeigt eine warme Patina sowie natürliche Zeichnungen und Farbvariationen, die erheblich zum visuellen Charakter des Stücks beitragen.
Bereiche, die wiederholt berührt wurden, insbesondere Gesicht und andere hervorstehende Partien, zeigen stärkere Glättung und Abnutzung.
Diese Veränderungen der Oberflächenstruktur entsprechen der Geschichte eines kleinen Objekts, das regelmäßig berührt und gehandhabt wurde.
Ohne entsprechende Materialanalyse oder Dokumentation wird keine genauere Bestimmung der Elfenbeinquelle vorgenommen.
Abnutzung durch historische Handhabung
Eines der auffälligsten Merkmale des Netsuke ist die sichtbare Abnutzung im Gesicht und an anderen exponierten Bereichen.
Diese Abnutzung sollte im Zusammenhang mit der traditionellen Funktion des Objekts verstanden und nicht lediglich als Oberflächenverlust betrachtet werden.
Wiederholter Kontakt über lange Zeiträume kann hohe Stellen allmählich glätten, exponierte Bereiche polieren und Farbunterschiede zwischen erhabenen und vertieften Oberflächen erzeugen.
Bei diesem Stück tragen diese Effekte zum gereiften Erscheinungsbild und zum taktilen Charakter der Schnitzerei bei.
Siegelartige Marke an der Basis
Die Basis trägt eine siegelartige Marke oder Vorrichtung, ein ungewöhnliches und besonders interessantes Merkmal.
Einige frühe japanische Netsuke und verwandte kleine persönliche Gegenstände konnten Siegel-Funktionen integrieren, wodurch ein skulpturales Objekt mehr als einem praktischen Zweck dienen konnte.
Beim vorliegenden Stück wirft die Basis-Markierung die Möglichkeit auf, dass das Objekt zusätzlich als Siegel verwendet worden sein könnte.
Ohne dokumentarische Belege zur konkreten Nutzung sollte das Merkmal jedoch besser als siegelartige Marke beschrieben werden, anstatt definitiv zu behaupten, dass damit offizielle Dokumente signiert wurden.
Mögliche Doppelfunktion
Die Verbindung eines figürlichen Netsuke mit einem siegelartigen Element an der Basis macht das Stück aus funktionaler Sicht besonders interessant.
Netsuke waren bereits praktische Bestandteile traditioneller japanischer Kleidung und dienten als Knebel für Gegenstände, die am obi aufgehängt wurden.
Falls die Basis-Markierung tatsächlich als Siegel benutzt wurde, könnte das Objekt diese herkömmliche Netsuke-Funktion mit einem zusätzlichen persönlichen Zweck kombiniert haben.
Diese Interpretation ist plausibel, sollte jedoch als Möglichkeit und nicht als dokumentierte Gewissheit behandelt werden.
Datierung – Edo-Zeit und 19. Jahrhundert
Die beiliegende CITES-Dokumentation datiert das Stück in das 19. Jahrhundert.
Der Netsuke wird daher hier als Arbeit der Edo-Zeit, wahrscheinlich aus dem frühen 19. Jahrhundert katalogisiert.
Sein stark gealtertes Erscheinungsbild, die gereifte Patina und die ausgeprägte Handhabungsabnutzung können optisch ein beträchtliches Alter suggerieren, und eine frühere Datierung wurde als möglich angesehen.
Das Erscheinungsbild allein reicht jedoch nicht aus, um eine frühere Chronologie zu belegen. Die dokumentierte Datierung in das 19. Jahrhundert sollte daher die wichtigste Referenz bleiben.
Netsuke der Edo-Zeit
Während der Edo-Zeit (1603–1868) erfüllten Netsuke eine wichtige praktische Funktion innerhalb traditioneller japanischer Kleidung und entwickelten sich zugleich zu einer anspruchsvollen Form der Miniaturskulptur.
Da Kleidungsstücke wie der Kimono keine Taschen im modernen Sinn besaßen, konnten kleine Behälter und persönliche Accessoires am obi aufgehängt werden.
Der Netsuke fungierte als Knebel und verhinderte, dass die Aufhängeschnur durch den Gürtel rutschte.
Menschliche Figuren gehörten zum breiten Motivspektrum der Netsuke-Schnitzer, von Alltagsfiguren bis zu Charakteren aus Religion, Folklore, Literatur und populärer Kultur.
Eine Skulptur zum Anfassen
Das physische Erscheinungsbild dieses Stücks spiegelt den taktilen Charakter traditioneller Netsuke wider.
Die kompakten Maße, gerundeten Oberflächen und deutlichen Gebrauchsspuren entsprechen einem Gegenstand, der wiederholt gehalten und berührt wurde.
Die geglätteten Gesichtszüge und polierten exponierten Bereiche bilden daher einen wichtigen Teil seiner erhaltenen materiellen Geschichte.
Diese Qualitäten verleihen dem Netsuke einen deutlich anderen visuellen Charakter als einer ausschließlich zur Ausstellung geschaffenen Miniaturskulptur.
Erhaltungszustand
Der Netsuke sollte im Zusammenhang mit Alter und historischer Nutzung bewertet werden.
Das Elfenbein zeigt eine gereifte Patina, natürliche Zeichnungen und sichtbare Abnutzung an Gesicht und anderen exponierten Bereichen infolge langjähriger Handhabung.
Diese Merkmale sind wichtig für Erscheinungsbild und Geschichte des Stücks.
Bitte prüfen Sie alle Detailfotografien sorgfältig, da sie einen wesentlichen Bestandteil der Beschreibung darstellen und den besten Eindruck von Schnitzerei, Elfenbeinoberfläche, Abnutzung, Basis-Markierung und Gesamtzustand vermitteln.
Maße
Maße: 4 × 3,7 × 2,5 cm
Gutachten
Das Stück wird von einem Gutachten begleitet.
Diese Dokumentation bildet einen Teil des aktuellen Objektbestands und sollte zusammen mit dem Netsuke und der CITES-Dokumentation aufbewahrt werden.
CITES-Dokumentation
Der Netsuke wird von CITES-Dokumentation begleitet.
Die Vorschriften für Verkauf, Einfuhr, Ausfuhr und Versand von Elfenbein unterscheiden sich je nach Bestimmungsort und geltender Gesetzgebung.
CITES-Dokumentation garantiert nicht automatisch, dass Verkauf, Versand oder Einfuhr in jedem Land oder jeder Rechtsordnung zulässig sind.
Bitte kontaktieren Sie uns vor dem Kauf, damit Versandmöglichkeiten und eventuell erforderliche Unterlagen für das Zielland geprüft werden können.
Spezifikationen
- Objekt: Japanischer Netsuke
- Motiv: Sitzender alter Mann mit Fliegenwedel oder ähnlichem Instrument
- Epoche: Edo-Zeit (1603–1868)
- Datierung: Frühes 19. Jahrhundert; CITES-Dokumentation führt das 19. Jahrhundert
- Herkunft: Japan
- Material: Elfenbein
- Oberfläche: Warme gereifte Patina mit natürlichen Zeichnungen und Handhabungsspuren
- Basis: Siegelartige Marke oder Vorrichtung
- Dokumentation: Gutachten und CITES-Dokumentation
- Maße: 4 × 3,7 × 2,5 cm
Sammlerinteresse
Dieser Netsuke vereint mehrere Merkmale, die für Sammler früher japanischer Miniaturschnitzerei besonders interessant sind.
Die sitzende alte Figur ist ausdrucksstark und stark taktil, während die warme Elfenbeinpatina und die ausgeprägte Handhabungsabnutzung der Oberfläche erhebliches Alter und Charakter verleihen.
Das siegelartige Element an der Basis fügt eine ungewöhnliche funktionale Dimension hinzu und wirft die Möglichkeit auf, dass das Objekt mehr als einen praktischen Zweck erfüllt haben könnte.
Das Gutachten und die beiliegende CITES-Dokumentation bilden ebenfalls wichtige Bestandteile des aktuellen Objektbestands.
Die Datierung in die Edo-Zeit, das charakteristische figürliche Motiv, das reich gealterte Elfenbein und die ungewöhnliche Basis-Markierung machen das Stück zu einem besonders interessanten Beispiel japanischer figürlicher Netsuke-Schnitzerei.
Ein charakteristischer japanischer Elfenbein-Netsuke der Edo-Zeit mit Darstellung eines sitzenden alten Mannes, der einen Fliegenwedel oder ähnlichen Gegenstand hält. Die CITES-Dokumentation führt das Stück als Objekt des 19. Jahrhunderts. Die Schnitzerei zeigt eine reich entwickelte Patina, natürliche Elfenbeinzeichnungen und ausgeprägte Spuren historischer Handhabung. Eine siegelartige Markierung an der Basis weist auf eine mögliche ungewöhnliche Zweitfunktion hin, während Gutachten und CITES-Dokumentation einen wichtigen Teil der heutigen Objektunterlagen bilden. Maße: 4 × 3,7 × 2,5 cm.









