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Antike japanische Nō-Maske Ko-omote – Junge Frau mit ruhigem Ausdruck und Fukai-Inschrift in Tusche

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Artikelnummer: NOH-MASK-KO-OMOTE-6802 Kategorie:

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Beschreibung

Antike japanische Nō-Maske Ko-omote – Junge Frau mit ruhigem Ausdruck und Fukai-Inschrift in Tusche

Japanisches Nō-Theater · Junge Frau vom Typ Ko-omote · Antikes geschnitztes Holz · Heller bemalter Grund · Hoch angesetzte Augenbrauen · Mittig gescheiteltes schwarzes Haar · Rot bemalte Lippen · Tuscheinschrift 深井 (Fukai) · Lebensgroß

Eine elegante antike japanische Holzmaske mit der Darstellung von Ko-omote, einem der bekanntesten Typen junger Frauen im Nō-Theater. Der Name verbindet ko, das Zartheit, Jugend und Schönheit hervorruft, mit omote, dem Wort für Gesicht. Die annähernd lebensgroße Schnitzarbeit zeigt eine idealisierte junge Frau mit einem ruhigen, feinen und gelassenen Ausdruck.

Das Gesicht ist mit einem fein bemalten hellen Grund versehen, der unter theatralischer Beleuchtung glatt und leuchtend erscheint.

Weiche, geschwungene und hoch auf der Stirn platzierte Augenbrauen stehen über schmalen Augen, während feine schwarze Linien das mittig gescheitelte Haar definieren und das Gesicht mit zurückhaltender grafischer Präzision einrahmen.

Der sanft lächelnde Mund wird durch leuchtend rot bemalte Lippen hervorgehoben, die einen subtilen Kontrast zum hellen Teint und dem schwarzen Haar bilden.

Auf der Rückseite der Maske befindet sich laut Beschreibung eine Tuscheinschrift mit den Zeichen 深井, transkribiert als Fukai.

Aus den bereitgestellten Informationen geht nicht hervor, ob diese Inschrift den Schöpfer, einen früheren Besitzer, eine Werkstatt, eine Figurenbezeichnung oder eine andere historische Verbindung nennt. Ohne zusätzliche Dokumentation sollte sie daher als Inschrift und nicht als bestätigte Zuschreibung dargestellt werden.


Die Figur Ko-omote

Ko-omote verkörpert innerhalb der Bildsprache des Nō-Theaters das idealisierte Gesicht einer jungen Frau.

Der Figurentyp wird mit Zartheit, Jugend, Schönheit, Unschuld und emotionaler Zurückhaltung verbunden.

Im Gegensatz zu Masken, die wilde übernatürliche Macht, extremes Alter oder offenkundiges Leiden ausdrücken, beruht Ko-omote auf Feinheit und Zurückhaltung.

Der Ausdruck entsteht durch minimale Veränderungen der Augen, des Mundes, der Wangen und des Neigungswinkels des Kopfes.

Die vorliegende Maske zeigt die wichtigsten visuellen Merkmale dieses Figurentyps: ein glattes, jugendliches Gesicht, weich platzierte Augenbrauen, schmale Augen, fein geformte Gesichtszüge und ein zurückhaltendes Lächeln.

Das Ergebnis ist kein Porträt einer bestimmten Person, sondern die theatralische Verkörperung junger und gelassener Weiblichkeit.


Ein ruhiger und gelassener Ausdruck

Der Ausdruck ist bewusst subtil gehalten.

Der Mund scheint ein leichtes Lächeln anzudeuten, während die Augen ruhig und nachdenklich bleiben.

Dieses Gleichgewicht erlaubt es der Maske, verschiedene emotionale Zustände auszudrücken, ohne dass sich ihre geschnitzten Gesichtszüge verändern.

Von vorn betrachtet wirkt das Gesicht ruhig, würdevoll und in sich geschlossen.

Wird die Maske leicht nach oben geneigt, können die beleuchteten Wangen und roten Lippen den Ausdruck offener, jugendlicher oder hoffnungsvoller erscheinen lassen.

Bei einer Neigung nach unten können die Schatten um die Augen und unter der Nase eine introspektivere, zurückhaltendere oder melancholischere Wirkung erzeugen.

Diese Fähigkeit zu emotionaler Variation ist ein grundlegendes Merkmal der Nō-Darstellung.

Die Maske zeigt nicht eine einzige unveränderliche Emotion wie ein konventionelles Porträt. Ihr Ausdruck wird vielmehr durch Bewegung, Licht und die kontrollierte Haltung des Darstellers aktiviert.


Der helle bemalte Grund

Das Gesicht ist mit einem fein bemalten hellen Grund bedeckt.

Diese lichte Oberfläche definiert den jugendlichen Charakter der Maske und bildet einen zurückhaltenden Hintergrund für das schwarze Haar, die Augenbrauen, die Augen und die roten Lippen.

Die helle Färbung ist nicht vollständig gleichmäßig.

Die bereitgestellten Fotografien zeigen Tonunterschiede, Oberflächenpatina und altersbedingte Unregelmäßigkeiten, die zum antiken Erscheinungsbild der Maske beitragen.

Unter gerichteter Beleuchtung reflektieren Stirn, Nase, Wangen und Kinn das Licht unterschiedlich, wodurch das unbewegliche Holzgesicht subtil belebt erscheint.

Die glatten Gesichtsflächen stehen im Kontrast zum schwarz gemalten Haar entlang des oberen und seitlichen Randes der Maske.

Dieser Gegensatz zwischen hellem Gesicht und dunklem Haar erzeugt eine klare, aber kontrollierte visuelle Struktur, die auch aus größerer Entfernung gut lesbar bleibt.


Die hoch angesetzten gemalten Augenbrauen

Die Augenbrauen sind hoch auf der Stirn als weiche, diffuse dunkle Flächen aufgemalt.

Ihre erhöhte Position ist ein charakteristisches Merkmal der idealisierten Erscheinung der Maske.

Anstatt der natürlichen anatomischen Lage der Brauenbögen zu folgen, tragen sie zu einem stilisierten Bild von Verfeinerung und aristokratischer Schönheit bei.

Die weich auslaufenden Konturen verhindern, dass die Augenbrauen streng wirken.

Stattdessen verleihen sie dem breiten oberen Stirnbereich Feinheit und Ausgewogenheit.

Ihr gedämpfter Ton schafft außerdem eine Verbindung zum schwarzen Haar, bleibt jedoch optisch leichter und weniger scharf begrenzt.

Zusammen mit den schmalen Augen verstärken die hoch angesetzten Brauen den ruhigen und nachdenklichen Charakter der Maske.


Die schmalen gemalten Augen

Die Augen sind als schmale Öffnungen geschnitzt und mit dunkler Farbe umrandet.

Ihre lang gezogene Form verleiht dem Gesicht einen zurückhaltenden und introspektiven Blick.

Feine gemalte Details um die Öffnungen verstärken den Eindruck von Lidern und Wimpern, ohne die jugendliche Schlichtheit des Ausdrucks zu überladen.

Die Augen wirken weder weit geöffnet noch direkt konfrontativ.

Stattdessen vermitteln sie Ruhe, Bescheidenheit und emotionale Kontrolle.

Aufgrund der schmalen Augenöffnungen verändern bereits kleine Neigungsbewegungen der Maske die Richtung und Intensität des Blickes deutlich.

Unter heller frontaler Beleuchtung kann das Gesicht aufmerksam und gelassen erscheinen.

Bei tieferem oder stärker gerichtetem Licht können die Augen distanzierter oder stärker nach innen gewandt wirken.


Das mittig gescheitelte schwarze Haar

Schwarz gemaltes Haar rahmt das Gesicht ein und ist in der Mitte gescheitelt.

Eine schmale helle Trennlinie verläuft vom oberen Stirnbereich nach unten, während feine parallele schwarze Linien einzelne Haarpartien auf beiden Seiten darstellen.

Diese linearen Details sind besonders an den Schläfen sichtbar, wo sich die gemalten Strähnen biegen und zu den Maskenrändern hinabführen.

Die Darstellung des Haares ist stilisiert und nicht naturalistisch.

Breite schwarze Flächen definieren die grundsätzliche Frisur, während die feineren Linien Rhythmus und Verfeinerung hinzufügen.

Die Symmetrie des Mittelscheitels verstärkt die ruhige und ausgewogene Komposition des Gesichts.

Das dunkle Haar bildet zugleich einen visuellen Rahmen, der die Aufmerksamkeit auf die leuchtende Gesichtsfläche lenkt.


Der sanft lächelnde Mund

Der Mund ist mit einer zurückhaltenden Öffnung und einer leicht aufwärts gerichteten Weichheit geschnitzt, wodurch der Eindruck eines sanften Lächelns entsteht.

Die Lippen sind leuchtend rot bemalt und bilden den stärksten Farbakzent des Gesichts.

Das Rot kontrastiert mit dem hellen Grund, dem schwarzen Haar und den dunklen Augendetails.

Die bereitgestellten Fotografien zeigen außerdem dunkel gemalte Zahndetails im Inneren des Mundes.

Diese dunkleren Elemente erzeugen räumliche Tiefe und lassen die roten Lippen optisch stärker hervortreten.

Das Lächeln bleibt bewusst mehrdeutig.

Es wirkt weder offen fröhlich noch ausgesprochen dramatisch.

Stattdessen trägt es zur kontrollierten und jugendlichen Schönheit der Maske bei.

Je nach Neigung des Kopfes kann der Mund lebhafter, zurückhaltender oder still melancholisch erscheinen.


Die jugendliche Modellierung des Gesichts

Die Maske besitzt glatte und weich gerundete Gesichtsflächen.

Die Stirn ist breit, die Wangen sind voll, aber zurückhaltend modelliert, und das Kinn ist sanft geformt, ohne die ausgeprägten Linien älterer Figurentypen.

Die Nase tritt im Profil deutlich hervor und bleibt zugleich harmonisch in die allgemeine Feinheit des Gesichts eingebunden.

Von vorn wirken die Gesichtszüge symmetrisch und ausgewogen.

In der Seitenansicht wird die räumliche Tiefe von Stirn, Nase, Lippen und Kinn deutlicher und zeigt die Maske als sorgfältig konzipiertes skulpturales Objekt statt als flaches Bild.

Die Modellierung vermeidet übertriebene Emotion und schafft eine neutrale Grundlage, auf die die Darstellung unterschiedliche psychologische Zustände projizieren kann.


Konstruktion aus geschnitztem Holz

Die Maske ist als funktionale dreidimensionale Theaterform aus Holz geschnitzt.

Das Gesicht wurde so gestaltet, dass es nicht nur frontal, sondern auch im Profil und aus wechselnden Winkeln während einer Aufführung betrachtet werden kann.

Die Augenöffnungen ermöglichen dem Darsteller die Sicht, während die seitlichen Löcher mit der Befestigung und Sicherung einer Nō-Maske verbunden sind.

Die äußeren Ränder sind dunkel bemalt und trennen das helle Gesicht visuell vom Kostüm des Darstellers und dem umgebenden Bühnenraum.

Die Fotografien zeigen die Tiefe der geschnitzten Struktur insbesondere im Bereich von Nase, Wangen, Mund und Seitenrändern.

Die Form ist sorgfältig ausbalanciert, sodass der jugendliche Ausdruck aus unterschiedlichen Betrachtungspositionen stimmig bleibt.


Die Fukai-Inschrift in Tusche

Die Rückseite trägt laut Beschreibung eine Tuscheinschrift mit den Zeichen 深井, gelesen als Fukai.

Dies ist ein wichtiges dokumentiertes Merkmal des Objekts.

Die Bedeutung der Inschrift wurde in den bereitgestellten Informationen jedoch nicht unabhängig belegt.

Sie könnte möglicherweise auf einen Namen, eine Werkstattverbindung, eine Besitzmarke, eine historische Identifizierung oder einen anderen Zusammenhang verweisen. Keine dieser Deutungen lässt sich anhand des vorhandenen Materials bestätigen.

Aus Gründen der Genauigkeit sollte die Maske daher als Objekt mit einer Tuscheinschrift 深井 (Fukai) beschrieben werden, ohne die Inschrift als verifizierte Signatur eines bestimmten Schnitzers darzustellen.

Eine dokumentierte Biografie, Werkstattgeschichte oder gesicherte Zuschreibung wurde nicht bereitgestellt.


Nō-Masken und theatralische Verwandlung

Nō-Masken stehen im Zentrum einer der feinsten Theatertraditionen Japans.

Die Maske verdeckt nicht lediglich das individuelle Gesicht des Darstellers.

Sie ermöglicht es dem Schauspieler, durch das Zusammenspiel von Schnitzkunst, Kostüm, Bewegung, Gesang, Musik und kontrollierter Beleuchtung eine andere Identität zu verkörpern.

Da der geschnitzte Ausdruck unverändert bleibt, wird die emotionale Verwandlung durch subtile Körpertechnik erzeugt.

Eine geringe Veränderung der Kopfneigung kann die Schatten unter den Augenbrauen, um die Augen und neben dem Mund verändern.

Dadurch entsteht der Eindruck, dass sich das Gesicht wandelt, obwohl die Holzform selbst stillsteht.

Die zurückhaltende Gestaltung von Ko-omote eignet sich besonders gut für diese Praxis.

Ihre neutrale Gelassenheit ermöglicht es dem Darsteller, Unschuld, Freude, Zartheit, Unsicherheit, Sehnsucht oder Trauer hervorzurufen, ohne die Maske selbst zu verändern.


Frauenfiguren im Nō-Theater

Weibliche Figuren wurden im traditionellen Nō-Theater historisch durch eine Verbindung aus Maske, Kostüm, Stimme und stark kodifizierter Bewegung dargestellt.

Die Maske legt Alter, sozialen Charakter und emotionalen Ausdrucksbereich der dargestellten Frau fest.

Ko-omote gehört zur Kategorie jugendlicher Frauenmasken.

Die glatten Gesichtszüge und der gelassene Ausdruck unterscheiden diesen Typ von Masken reifer oder älterer Frauen, eifersüchtiger Geister oder übernatürlicher weiblicher Wesen.

Die Identität der Figur hing nicht allein von der Maske ab.

Kostüm, Handlung, Körperhaltung und musikalischer Zusammenhang bestimmten die konkret dargestellte Rolle.

Für dieses Objekt wurde weder ein bestimmtes Nō-Stück noch eine dokumentierte Aufführung angegeben.

Es sollte daher als Ko-omote-Figurentyp und nicht als bestimmte namentlich bekannte Rolle beschrieben werden.


Religiöser, ritueller und kultureller Kontext

Masken spielten in den religiösen Ritualen, Festen und Theatertraditionen Japans eine bedeutende Rolle.

In bestimmten Zusammenhängen konnte das Tragen einer Maske Verwandlung, Verkörperung oder vorübergehende Besessenheit durch die dargestellte Identität symbolisieren.

Das individuelle Erscheinungsbild des Darstellers trat zurück, sodass eine andere menschliche, spirituelle oder übernatürliche Präsenz sichtbar werden konnte.

Zu den japanischen religiösen Traditionen gehören spirituelle Wesen, die allgemein als Kami bezeichnet werden.

Nicht jede Theatermaske stellt jedoch einen namentlich bekannten Kami oder eine Gottheit dar.

Ko-omote ist in erster Linie ein jugendlicher weiblicher Figurentyp des Theaters.

Die bereitgestellten Informationen identifizieren diese konkrete Maske weder als benannten Geist noch als Göttin oder historische Persönlichkeit.

Sie sollte daher im breiteren Kontext der verwandelnden und rituellen Geschichte japanischer Masken verstanden werden, ohne ihr eine nicht belegte göttliche Identität zuzuschreiben.


Oberflächenalterung und sichtbare Patina

Die bereitgestellten Fotografien zeigen altersbedingte Oberflächenmerkmale.

Feine Krakelee-Strukturen und kleinere Rissbereiche sind auf der Stirn sichtbar, darunter eine stärker konzentrierte unregelmäßige Stelle nahe der Mitte.

Auf dem hell bemalten Grund sind außerdem Tonunterschiede, leichte Abriebspuren und kleinere Oberflächenmerkmale zu erkennen.

Diese Eigenschaften entsprechen der Beschreibung der Maske als antikes Objekt und tragen zu ihrem historischen Erscheinungsbild bei.

Das schwarz gemalte Haar und die Linien der einzelnen Haarpartien bleiben klar lesbar, obwohl in mehreren Bereichen natürliche Veränderungen und Gebrauchsspuren sichtbar sind.

Die roten Lippen und dunklen Munddetails bewahren einen deutlichen Farbkontrast.

Ein vollständiger professioneller Zustands- oder Restaurierungsbericht wurde nicht bereitgestellt.

Die Fotografien sollten daher sorgfältig geprüft werden, um den genauen Zustand der bemalten Oberfläche, der Holzkonstruktion und möglicher historischer Eingriffe zu beurteilen.


Maßstab und Präsentation

Die Maske ist im Maßstab 1:1 beziehungsweise lebensgroß geschnitzt und entspricht den Proportionen einer funktionalen Theatermaske.

Ihre zurückhaltende Symmetrie kommt bei frontaler Präsentation besonders gut zur Geltung.

Eine Dreiviertel- oder Profilansicht zeigt die Tiefe der Schnitzarbeit sowie die Projektion von Nase, Mund und Kinn.

Für die Präsentation empfiehlt sich weiches gerichtetes Licht, da es den Ausdruck subtil verändern kann, ohne starke Reflexionen auf dem hellen bemalten Grund zu erzeugen.

Die Maske sollte so gestützt werden, dass kein Druck auf Nase, Lippen, Kinn, Ränder oder seitliche Befestigungslöcher ausgeübt wird.

Direkte Sonneneinstrahlung, übermäßige Feuchtigkeit, sehr trockene Bedingungen und abrupte Veränderungen des Raumklimas sollten vermieden werden.

Die bemalte Oberfläche darf nicht mit Wasser, Lösungsmitteln, scheuernden Mitteln oder Haushaltsreinigern behandelt werden.

Konservatorische Maßnahmen sollten ausschließlich von einer qualifizierten Fachperson mit Erfahrung in bemalten Holzobjekten durchgeführt werden.


Erhaltungszustand

Die Maske wird als antik beschrieben.

Zu den sichtbaren altersbedingten Merkmalen gehören Patina, Tonunterschiede, feines Krakelee, Rissbildung auf der Stirn, leichter Abrieb und kleinere Unregelmäßigkeiten der bemalten Oberfläche.

Diese Beobachtungen beruhen ausschließlich auf den bereitgestellten Fotografien.

Ein ausführlicher Konservierungsbericht, eine Restaurierungsgeschichte oder eine strukturelle Begutachtung wurden nicht vorgelegt.

Ein genaues Herstellungsdatum, der Name eines Schnitzers, eine bestätigte Werkstattzuordnung, eine dokumentierte Aufführungsgeschichte und eine Provenienz wurden nicht bereitgestellt.

Die Rückseite trägt eine Tuscheinschrift mit den Zeichen 深井 (Fukai), deren historische Bedeutung jedoch nicht unabhängig bestätigt wurde.

Potenzielle Käufer sollten alle verfügbaren Fotografien bei der Beurteilung des Zustands sorgfältig prüfen.


Spezifikationen

  • Klassifizierung: Maske des japanischen Nō-Theaters
  • Figur: Ko-omote
  • Figurentyp: Junge Frau
  • Symbolische Eigenschaften: Zartheit, Jugend, Schönheit und Gelassenheit
  • Objekttyp: Antike geschnitzte Theatermaske aus Holz
  • Material: Geschnitztes und bemaltes Holz
  • Maßstab: 1:1 / Lebensgroß
  • Gesichtsgrund: Fein bemalter heller oder weißer Grund
  • Augenbrauen: Weich, hoch angesetzt und dunkel bemalt
  • Augen: Schmale geschnitzte Öffnungen mit gemalten Details
  • Haar: Schwarz gemaltes Haar mit Mittelscheitel
  • Mund: Sanft lächelnd
  • Lippen: Rot bemalt
  • Zahndetails: Dunkle gemalte Details im Inneren des Mundes sichtbar
  • Inschrift auf der Rückseite: 深井
  • Transkription: Fukai
  • Ausdruck: Ruhig, jugendlich und gelassen
  • Zustand: Antik, mit sichtbarer Patina, Krakelee und altersbedingtem Oberflächenverschleiß
  • Preis: 490 €

Sammlerwert

Diese antike Ko-omote-Maske ist ein elegantes Beispiel für die zurückhaltende emotionale Bildsprache jugendlicher Frauenmasken im Nō-Theater.

Ihre Wirkung beruht auf der Präzision des subtilen Ausdrucks und nicht auf dramatischer Übertreibung.

Die weich erhöhten Augenbrauen, schmalen nachdenklichen Augen, das mittig gescheitelte schwarze Haar und der leicht lächelnde rote Mund erzeugen ein ausgewogenes Bild jugendlicher Gelassenheit.

Die Maske besitzt zudem deutlich sichtbare altersbedingte Oberflächenmerkmale, darunter Patina und Krakelee auf dem hell bemalten Grund.

Diese Eigenschaften unterstreichen ihren Charakter als antikes Theaterobjekt und unterscheiden sie von einer modernen dekorativen Reproduktion.

Die Tuscheinschrift 深井 (Fukai) auf der Rückseite verleiht dem Objekt zusätzliches historisches und sammlerisches Interesse, auch wenn ihre genaue Bedeutung nicht dokumentiert ist.

Für Sammler des Nō-Theaters, japanischer Masken, geschnitzter Holzskulpturen oder traditioneller darstellender Künste verbindet dieses Stück eine klar erkennbare Ikonografie, feine handwerkliche Ausführung und eine außergewöhnlich ruhige visuelle Präsenz.

Eine elegante antike japanische Nō-Maske mit der Darstellung von Ko-omote, dem ruhigen und idealisierten Gesicht einer schönen jungen Frau. Die lebensgroße Holzmaske ist mit einem leuchtenden hellen Grund versehen und besitzt weich erhöhte dunkle Augenbrauen, schmale nachdenkliche Augen, mittig gescheiteltes schwarzes Haar und einen sanft lächelnden Mund mit leuchtend rot bemalten Lippen. Auf der Rückseite befindet sich eine Tuscheinschrift mit den Zeichen 深井, gelesen als Fukai. Sichtbare Patina, Krakelee und altersbedingte Oberflächenveränderungen unterstreichen den antiken Charakter des Objekts. Mit ihrer ausgewogenen Komposition und ihrem emotional zurückhaltenden Ausdruck ist die Maske ein feines Beispiel japanischer Theaterskulptur und ein ausdrucksstarkes Objekt für eine Sammlung von Nō-Masken, japanischer Kunst oder traditionellen Theatergegenständen.

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